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Auf NAS

Fauli085

Kult Mitglied
Ich hoffe, ich bin hier richtig.
würde gerne eine Amiga Emulator oder Win OS 4.1 auf die NAS installieren.
Es ist ja möglich über die NAS Virtual Maschin das ein oder andere zu erstellen (Linux( Andoid, Windos)
Mein Ziel ist jetzt nicht gade auf die NAS Windows drauf zu setzen und dann ein Emulator, sondern wenn möglich die Amiga OS Oberfläche, wo ich dann die Spiele Installieren kann etc.

Hat das schon mal jemand versucht?
Geht das Überhaubt?

Gruß Eric
 

McFly

Moderator
Teammitglied

xXBrain-AssimilatedXx

Kult Mitglied
Ich habe einen NAS von Medion, aber der Gedanke gefehlt mir, ich könnte gut vorstellen.

Zum Beispiel, (ich hab´s nicht Probiert aber... ) man Könnte einen Voll Installierte Amiga OS 3.9 als HDD.Imag in NAS Kopieren, da der NAS Sowieso als Laufwerk im Windows angemeldet ist, der per WinUAE zugreifen könnte. Die Konfig müsste natürlich angepast werden.
 

Fauli085

Kult Mitglied
Ich habe eine NAS von Synology.
hier kann ich per Virtual Maschin folgendes einrichten
- Linux
- Synology DSM
- Windows
- Andere

und die Frage ist was ist das andere :)
Stand jetzt kann ich ein Windows Server erstellen und per Emulator Windows generieren.
Aber das andere würde mich interessieren, die Frage ist halt wie und da hört es leider bei mir auf (keine Ahnung/ kein Englisch etc.)
Ich hab gesehen man kann auch auf Linux per Emulator Amiga laufen lassen - wäre das besser als Windows?
Android habe ich schon als VM gemacht.

Gruß Eric
 

RedBaron

Moderator
Teammitglied
@Fauli085
Das "Andere" hängt von der Hardware und OS des NAS ab.
Hat das NAS eine x86-64 kompatible CPU verbaut?
Dann könnten mit NAS auch z.B. mit einem BSD-Unix-Derivat installiert werden.

Aber wozu möchtest du für die Amiga-Emulation zusätzlich ein virtuelle maschine aufsetzen?

Wäre es nicht einfacher eine Portable Version von WinUAE oder FS-UAE auf einer Partition des NAS
gemeinsam mit den Konfigurationsdateien, den Amiga-HDFs und allen anderen Amiga-Dateien zu speichern?
Das hätte zu dem den weiteren Vorteil das diese Kombination auch mit den NAS anderer Hersteller wie Medion
oder Western Digital funktioniert da es auch NAS ohne einen Hyper-Visor für Virtuelle Maschien gibt.
 

Fauli085

Kult Mitglied
@Fauli085
Das "Andere" hängt von der Hardware und OS des NAS ab.
Hat das NAS eine x86-64 kompatible CPU verbaut?
Dann könnten mit NAS auch z.B. mit einem BSD-Unix-Derivat installiert werden.

Aber wozu möchtest du für die Amiga-Emulation zusätzlich ein virtuelle maschine aufsetzen?

Wäre es nicht einfacher eine Portable Version von WinUAE oder FS-UAE auf einer Partition des NAS
gemeinsam mit den Konfigurationsdateien, den Amiga-HDFs und allen anderen Amiga-Dateien zu speichern?
Das hätte zu dem den weiteren Vorteil das diese Kombination auch mit den NAS anderer Hersteller wie Medion
oder Western Digital funktioniert da es auch NAS ohne einen Hyper-Visor für Virtuelle Maschien gibt.
ich gehe mal nicht davon aus das ich den CPU verbaut habe.

Mein Gedanke war, das OS drauf zum laufen zu bekommen um dann jeder Zeit drauf zugreifen zu können und mal eine runden zu spielen oder so.
Es wird wohl so kommen das ich Linux oder Windows auf die VM machen werde und dann z.b. winua drauf spiele etc.
Ich hab halt die NAS und versuche so soviel wie möglich zu nutzen / auszunutzen :) zu testen.

Nun meine Frage was würdest Du nehmen Linux oder Windows?
ICh will halt auch endlich mal meine 4.1 zum laufen bekommen und diese mal testen etc.
 

RedBaron

Moderator
Teammitglied
@Fauli085

Die Betriebssysteme Linux und Windows geben sich nichts im Bezug auf Performance. Deshalb kannst das installieren mit dem du am besten zurecht kommst.
Die Installation von WinUAE oder FS-UAE erfolgt analog zu der auf einem normalen PC oder Laptop.

Der Vorteil einer Portable-Version wäre das du den Overhead eines zusätzlichen Host-Betriebssystem sparst.

Du hast da alle Möglichkeiten.
 

RedBaron

Moderator
Teammitglied
@Fauli085 @McFly @xXBrain-AssimilatedXx
Ich habe die Installation von AmigaOS mit AmiKit auf meinem NAS wie folgend umgesetzt:
1. AmigaKit in Windows installiert,
2. auf dem NAS einen Ordner dafür angelegt, z.B. //Server/AmiKit XE ,
3. aus dem Ordner C:\Programme\AmiKit XE alle Ordner und Dateien in den Ordner AmiKit XE auf dem NAS kopiert,
4. Vom AmiKit USB-Stick aus dem Ordner Portable die 2 DLLs wxbase315u_vc14x_x64.dll undwxmsw315u_core_vc14x_x64.dll
in den AmiKit XE Ordner auf dem NAS kopiert.AmiKit on NAS running.png

Nachdem Sie das AmiKit auf Ihrem Computer installiert haben, einschließlich AmigaOS und Kickstart-ROM, wie in
im AmiKit.pdf beschrieben, geben Sie Ihre Daten in LiveUpdate ein und aktualisieren Sie Ihr AmiKit auf die neueste Version.
Kopieren Sie dann den gesamten AmiKit XE Ordner hierher und Sie sollten in der Lage sein, es von hier aus im portablen Modus zu starten.

Übrigens enthält der AmiKit XE Ordner hier zwei Windows DLLs, die benötigt werden, um AmiKit im portablen Modus auszuführen.
Bitte bewahren Sie diese im Stammverzeichnis Ihres AmiKit XE-Ordners auf.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fauli085

Kult Mitglied
So will das Thema noch mal aufrollen, da ich das grade umgesetzt habe und es fast das ist was ich wollte .
Dazu auch gleichmal eine Erkläung wie ich es umgesetzt habe,



RomM auf der Synology NAS – browserbasierte Amiga/C64-Bibliothek

Vorstellung meines Retro-Gaming-Setups (DS1618+) – für alle, die auch ihre Sammlung zentral und browserbasiert spielbar machen wollen


Warum RomM statt AmigaOS in der VMM?

Mein ursprünglicher Plan war, Commodore OS Vision als virtuelle Maschine in der Synology VMM laufen zu lassen. Das ist leider gescheitert – der Synology VMM fehlt die 3D-Beschleunigung, wodurch Compiz in einer Absturzschleife hing und an ein brauchbares Desktop-Erlebnis nicht zu denken war.

Also bin ich auf einen komplett anderen Ansatz umgestiegen: RomM, eine selbstgehostete ROM-Verwaltung, die im Zusammenspiel mit EmulatorJS direkt im Browser läuft. Kein Client, keine Installation auf dem Spiele-PC – einfach URL aufrufen und loslegen, von jedem Rechner im Netz (oder per VPN von unterwegs).

Projektseite: github.com/rommapp/romm
1.jpg

Offizielle RomM-Vorschau: Bibliotheksansicht am Desktop (Quelle: RomM-GitHub-Repo)

Architektur / Zugriff

  • RomM läuft als Docker-Container-Set (romm + MariaDB) über den Container Manager der Synology
  • Zugriff im Heimnetz per Browser über die interne NAS-IP auf dem gemappten Port
  • Für unterwegs: WireGuard-VPN zur NAS, danach dieselbe Adresse – der RomM-Port ist bewusst nicht direkt aus dem Internet erreichbar
  • EmulatorJS läuft komplett im Browser – die eigentliche Emulation passiert clientseitig, RomM liefert nur ROMs, Metadaten und Cover
2.jpg

Auch die Mobile-Ansicht ist voll nutzbar (Quelle: RomM-GitHub-Repo)

Ordnerstruktur auf der NAS

  • /volume1/docker/.../romm/library/roms/amiga/ ← Amiga-Spiele (.adf)
  • /volume1/docker/.../romm/library/roms/c64/ ← C64-Spiele (.d64 etc.)
  • /volume1/docker/.../romm/library/bios/amiga/ ← Kickstart-ROMs
  • /volume1/docker/.../romm/resources
  • /volume1/docker/.../romm/redis-data
  • /volume1/docker/.../romm/mariadb-data

Wichtig: Der komplette romm-Ordner musste in der File Station für "Alle" auf Lesen+Schreiben (rekursiv) gesetzt werden – sonst bricht MariaDB beim Start mit "Permission denied" auf ddl_recovery.log ab.

Docker-Compose (Kurzfassung, ohne Zugangsdaten)

Zwei Services: eine MariaDB (11.8-noble) als Datenbank und der eigentliche romm-Container (rommapp/romm:latest), der Port 8080 intern auf 7676 nach außen mappt. Die drei Library-Ordner (resources, redis-data, library) werden als Volumes eingebunden. Wichtig für alle, die ScreenScraper noch nicht freigeschaltet haben:

SCREENSCRAPER_USER und SCREENSCRAPER_PASSWORD sollten auskommentiert bleiben, bis der Zugang wirklich funktioniert (siehe Bug-Beschreibung unten) – als Ersatz reicht HASHEOUS_API_ENABLED: "true" für brauchbare Metadaten.

Zwei Bugs gefunden, gemeldet und (teilweise) gelöst

1. Gelöst: Einzeldatei-Spiele ließen sich nicht starten

Symptom: Beim Klick auf "Spielen" kam ein Network Error bzw. 404, im Hintergrund meldete die API "No files found for ROM <id>".

Ursache: Beim Scan versuchte RomM automatisch, Metadaten von ScreenScraper zu holen. Weil meine Zugangsdaten nicht funktionierten ("Ungültiger API-Schlüssel"), brach der Scan pro Spiel ab – bevor die Datei mit dem Datenbankeintrag verknüpft wurde. Der Spiele-Eintrag existierte also, aber ohne Datei-Verknüpfung.

Fix: ScreenScraper-Zugangsdaten aus der YAML entfernt, Projekt neu gebaut, alte kaputte Bibliothekseinträge aus der DB gelöscht (nicht die Dateien!) und neu gescannt. Seitdem laufen Einzeldatei-Spiele einwandfrei.

2. Gelöst und bestätigt: Mehrdisketten-Spiele – "Unsupported file format: ''

Symptom: Bei Spielen aus mehreren Dateien in einem Unterordner (z. B. roms/amiga/B.A.T./B.A.T. Disk1.adf + Disk2.adf) erschien beim Start sofort "Unsupported file format: ''" im EmulatorJS-Overlay.

Ursache: Der Player leitete die Datei-URL vom Ordnernamen der ROM ab statt vom tatsächlich ausgewählten Dateinamen. Bei Mehrdatei-ROMs hat der Ordner keine Dateiendung, daher die leere ''.

Ich habe dazu Issue #3746 eröffnet. Der Fix wurde über PR #3844 gemergt.

Bestätigt: RomM 5.0.0 (vor dem Fix) hatte den Bug noch. Mit RomM 5.1.0 funktioniert es – ich habe "Wing Commander" mit 3 Disketten im Unterordner erfolgreich getestet, inklusive Diskettenwechsel im Emulator-Menü. Der bisherige Workaround (flache Einzeldateien statt Unterordner) ist damit hinfällig – Mehrdisketten-Spiele können jetzt ganz normal in eigenen Unterordnern liegen.

3. Weiterhin offen: "Installierte"/WHDLoad-Amiga-Spiele starten nicht

Das betrifft meine große Sammlung "installierter" Amiga-Spiele im WHDLoad-Format (ca. 200–300+ Spiele, alphabetisch sortiert). Egal ob als selbstgebautes .hdf oder als .lha-Archiv (dem eigentlich vorgesehenen Format) – der Amiga-Kern stürzt beim Start zuverlässig mit einer WASM-Runtime-Exception ab ("RuntimeError: unreachable" / "Aborted(undefined)").

Ich habe das außerhalb von RomM isoliert nachgebaut – mit den unveränderten EmulatorJS-Quellen, dem echten Amiga-Kern (@emulatorjs/core-puae) und einem echten Kickstart-ROM, automatisiert getestet. Der Absturz reproduziert sich zuverlässig, unabhängig vom Dateiformat, immer an derselben Stelle: direkt nachdem der Kern sein internes WHDLoad-Hilfssystem entpackt hat – noch bevor er das eigentliche Spiel anfasst.

Damit ist klar: Das ist ein reproduzierbarer Bug im WHDLoad-Startmechanismus des Amiga-Kerns selbst, kein RomM-Problem. Auch nach dem Update auf 5.1.0 weiterhin bestätigt kaputt. Issue dazu: EmulatorJS/EmulatorJS#1240 (offen, noch keine Reaktion der Maintainer – bei einem kleinen Open-Source-Team normal). Reine Disketten-Spiele (.adf, auch Mehrdisketten) sind davon nicht betroffen.

Falls hier jemand Erfahrung mit dem puae-Core oder WHDLoad-Booting in EmulatorJS hat – ich freue mich über jeden Hinweis!

Steuerung​

  • Tastatur funktioniert ohne weitere Einrichtung (Standardbelegung meist Pfeiltasten + X/Z/Leertaste)
  • Echtes Gamepad/Joystick per USB/Bluetooth an den PC (nicht die NAS) – der Browser erkennt es automatisch über die Gamepad-API
  • Arcade-Titel wie Ghosts 'n Goblins brauchen praktisch einen Joystick, Point-and-Click wie Monkey Island funktioniert gut mit der Maus

Kurz zusammengefasst​

Einzeldatei-Spiele: laufen einwandfrei

  • Mehrdisketten-Spiele (.adf, Unterordner): laufen seit RomM 5.1.0 einwandfrei
  • WHDLoad-"installierte" Spiele: pausiert, bis der Bug im Amiga-Kern behoben ist
  • Falls Interesse besteht, kann ich gerne noch mehr Details zur Docker-Compose, zum ScreenScraper/Hasheous-Setup oder zur Ordnerstruktur nachreichen. Über Rückmeldungen, ob jemand von euch RomM schon mit Amiga-Inhalten nutzt oder sogar Erfahrung mit dem WHDLoad-Bug hat, würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße, Fauli085
PS ja ich habe die KI zu Hilfe genommen um das Aufzusetzen :)
 

Fauli085

Kult Mitglied
Nachtrag zum Diskettenwechsel bei Mehrdisketten-Spielen:

Kurze Korrektur zu meiner vorherigen Aussage bei "Wing Commander": Es gibt in RomM/EmulatorJS keinen Button oder Menü, um während des Spiels manuell die Diskette zu wechseln – auch wenn alle Diskettendateien im Dateidialog sichtbar sind.

Das ist eine bekannte, offene Einschränkung (siehe Issue #3087), kein Bug meinerseits. Ein Maintainer hat erklärt, das nicht weiterverfolgen zu wollen, und empfiehlt für Multi-Disk-Spiele mit echtem Diskettenwechsel eher klassische Emulatoren.

Warum Wing Commander trotzdem lief: Der Amiga-Kern liest bei Mehrdisketten-ROMs offenbar alle Dateien gleichzeitig in mehrere virtuelle Laufwerke ein – das Spiel wechselte selbst zwischen den Laufwerken, ohne dass ich manuell etwas umschalten musste. Das ist eine Eigenheit dieses Spiels, kein allgemein funktionierendes Feature.

Bei Spielen mit echtem "Bitte Diskette 2 einlegen"-Prompt (einzelnes simuliertes Laufwerk) bleibt aktuell nur: Spielstand speichern → Tab schließen → ROM mit der anderen Diskette neu öffnen → Spielstand laden. - noch nicht getestet

Sorry für die Verwirrung, wollte das nochmal richtigstellen!
 
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