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Amiga Hardware, was gibt es und hat es eine Zukunft?

MagicSN

Kult Mitglied
Was die Zukunft angeht - gestern wurde das Mirari Board angekündigt, ein PowerPC Lowcost Motherboard mit Leistung etwa in x5000 Region. Ziel ist AmigaOS 4 Support aber auch MorphOS Support ist wogl angedacht. LinuxPPC laeuft bereits vollständig auf den Prototypen.
 

MagicSN

Kult Mitglied
Bestimmt schonmal gewusst, aber nie getestet. ;)
Amiga is für mich nur 68k. :D
Amiga ist 68k und ppc - ob fuer Dich oder fuer andere ;) “amiga ist fuer mich nur 68k” - das ist als wuerde ich sagen “amiga ist fuer mich nur a4000 aufwaerts.genau so Blödsinn (und ja vor 25 Jahren hab ich vermutlich was in der Richtung gesagt)
 

MagicSN

Kult Mitglied
Die Zukunft sind Komplettrechner wie die Vampire V4 oder Mister FPGA, Erweiterungen wie die PiStorm und Apollo Turbokarten, die Emulation in WinUAE & FS-UAE für OS 3.
Und MorphOS auf PowerPC Hardware
Und OS4 auf Komplettrechnern. Morphos wuerd ich persönlich eher aus der Piste cutten.
 

Yukano

Kult Mitglied
Naja , wie gesagt , nur neue Hardware zu kreieren , die aktuelles oder ältere Software zum laufen bringt , davon haben oftmals nur die Bestand-mitglieder einer Community etwas, selten komplett neuen User.
Es bring also nichts einen A7000 oder PPC Derivat 20000+ oder Pistorm2028 oder was weiß ich auf den Markt zu bringen, wenn alles drumherum nicht entsprechend mit Modernisiert und wächst. Aktuell, stellt jede Plattform das entsprechende Systeme der Vergangenheit da ,dass mal besser und mal schlechter. Um so mehr, aber Systeme in Richtung aktueller Linux Betriebssysteme oder Windows gehen, um so uninteressanter wird die Plattform, und gleichermaßen erhält diese mehr stärkere Konkurrenz.
Neues OS, neue Programme , oder alte Programme auf neueren Systemen zum laufen zu bringen , freut zwar hier alternativen zu haben, bringt auch niemanden weiter.

Es fehlt immer, das passen Argument : warum sich Amiga in 2025 zulegen? , warum in 2028 / 32 / 40 etc.
In meinen Augen entscheidet sich der Fan, um Amiga Stuff so zu erleben und zu huldigen , wie es damals halt war, oder ein bissen (hoch)performanter , weil es die aktuelle Zeit zu lässt.
Würde man Amiga ins 2026 bringen wollen , müsste an vielen Stellen Amiga neu gedacht werden. Egal ob es viele Patches gibt, oder neue Hardware, oder die Fans an Software schreiben , es ist für die Fans des Scene , egal auf welcher Hard oder Software , aber es ist aktuell weit davon entfernt eine Alternative oder Konkurrenz für andere Plattformen zu sein.

LG
 

MagicSN

Kult Mitglied
Ich denke ein Retro-Element ist da immer vorhanden. "Ich will ein System wie damals". Auch der x5000 mit OS4 oder ein Mac mit MorphOS sind Retro-Systeme. "Ich hab mich so über Windows geärgert ich will wieder ein System wie früher". Leider sind Systeme wie der x5000 so teuer, dass viele sagen "nur für retro geb ich nicht so viel Geld aus". Das könnte ein PPC System mit attraktivem Preis anders machen.

Und mirari sind nicht die einzigen die sich in die Richtung Gedanken machen. Siehe etwa auch THEA1200. Ebenfalls nicht als reine Retro-Konsole angedacht, das Ding soll ja ne Workbench haben! Das schlägt in die selbe Kerbe...

Da ist denke ich sowohl bei den Leuten, die aktiv im Amiga-Markt sind (denen aber ein NG Amiga zu teuer war bisher) als auch Leute, die den Amigamarkt hinter sich ließen (und wehmütig zurück schauen) ein möglicher Markt.

Denke ich zumindest.
 

Ami982

Kult Mitglied
Es gibt denke ich zumindest innerhalb der Community Abnehmer für beides. Also sowohl Klassisches, als auch neue Hardware - mit welchem Ziel auch immer. Wenn es keine Abnehmer geben würde, würden diese Projekte nicht geboren.

Ich glaube aber nicht, dass sich heute jemand hinsetzt und sagt: Mensch, Amiga... das ist genau mein neuer Rechner. Das sind meistens Vorbelastete oder Rückkehrer und das ist auch gut so. Mich juckt das nicht mit Windows und ich verstehe niemanden, der Windows mit Amiga Workbench vergleicht. Es ist so aus der Zeit gerissen und macht aus meiner Sicht einfach keinen Sinn. Amiga ist Hobby / Leidenschaft. Und jeder Anbieter der einigermaßen rechnen kann und wirtschaftlich arbeiten muss, kann da wenig bis überschaubare Experimente machen. In Sachen Hardware passieren tolle Dinge. Aber in Sachen Software fehlt doch meist eine "sinnvolle" (wer definitiert was sinnvoll ist?) Unterstützung.

Klingt jetzt ggf. etwas negativ, ist es aber nicht - zumindest nicht gemeint. Jeder der sich fragt, wo ist denn da jetzt der Reiz? Besucht doch einfach am vom 17. bis 19.10.2025 die Amiga 40 in Gladbach. Hinterher weiß sicherlich so manch einer, was neben Hardware und Software noch so der Kern der Faszination Amiga ist.

Ich freu mich drauf :)
 

MagicSN

Kult Mitglied
DIe Leute die Windows mit Amiga vergleichen das sind die, die beruflich mit Windows arbeiten müssen und sich jeden Tag drüber aufregen (hier schreibt grad einer ^^).

Und ja, der Hinweis auf die Amiga 40 ist super, werde auch da sein!
 

Kong

Neues Mitglied
DIe Leute die Windows mit Amiga vergleichen das sind die, die beruflich mit Windows arbeiten müssen und sich jeden Tag drüber aufregen (hier schreibt grad einer ^^).

Und ja, der Hinweis auf die Amiga 40 ist super, werde auch da sein!
Ich arbeite ebenfalls mit Windows, das ist zwar keine Liebesbeziehung, aber dass es täglich zum Aufregen wäre, kann ich jetzt nicht behaupten, ich denke das ist Heulen auf hohem Niveau. Es ist weitgehend stabil, wenn nicht, liegt es eher an der laufenden Anwendung, wenns hakt.

Es ist nicht perfekt, aber für mich völlig ok, benutze weiterhin noch einen Mac und auch da gibt's definitiv ein paar Sachen die nerven (der Finder z.B.)

Alles in allem aber, passt schon. Und mit dem Amiga ist es eben doch Liebe, über Jahrzehnte quasi. Da verzeiht man so einiges... 😊
 

MrFlay

Kult Mitglied
Möchte hier auch gern noch einmal meinen Senf dazugeben. Die Nutzung von Windows ist bei mir eher der Notwendigkeit geschuldet.
Privat und auch beruflich nutze ich gern Linux und auch HaikuOS hatte ich probiert. Das sind alles tolle Alternativen und haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Für mich ist das eigentliche "Problem" die PC-Plattform an sich.

Ich liebe das Konzept der Tastaturcomputer - klein, effizient, schnell und leise. Sowohl den Amiga500, als auch den Amiga1200 fand ich deshalb prima (den A600 nicht so, wegen der zu sparsamen Tastatur). Aber auch die Nutzung von Custom-Chips und dem "schönen" Assembler des M68k (big endian usw.) machten die Amiga-Platform für mich irgendwie besonders. AmigaDOS/Workbench, RAM-Disk, Devices, das DataTypes-System uvm. rundeten das alles gut ab.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich meinen "ollen" A500 mal wieder nutze, dann ist das ganz anders als ein PC. Die "neuen" Amiga-Systeme und auch ein Mac bedienen dieses Konzept für mich leider nicht. Sollte es einmal ein Computersystem geben, das vergleichbar damit ist und einen aktueller
Internetbrowser, E-Mailer, C-Compiler, Office-System und aktuelle Software bietet - Ich würde sofort umsteigen.
 

Amigaharry

Kult Mitglied
aktueller
Internetbrowser, E-Mailer, C-Compiler, Office-System und aktuelle Software bietet - Ich würde sofort umsteigen.


Da träumst du leider von etwas Unmöglichem: Auf 68K-Basis völlig undenkbar und BigEndian gibts meines Wissens nach leistungsfähig (und kaum leistbar) nur auf der Power-Architektur von IBM.

Für mich ist MorphOS noch am ehesten eine brauchbare Weiterentwicklung des Amiga (und hat auch das Feeling), das aber in Zukunft auf Grund der Leistung der HW auch auf eine andere Architektur wird wechseln müssen. Wayfarer ist beispielsweise ein topmoderner Browser, aber selbst der G5 ist da mittlerweile überfordert - die Seiten im Internet mutieren immer mehr zur Bloatware.

OS4 hätte auch was werden können, wurde aber wegen unsäglicher Querelen zur Totgeburt - schade. Ich habe beide Ssyteme - kein Vergleich mehr.

AOS auf 68K (oder von mir aus auch PPC) ist Vintage, auch wenn es selektiv verbessert wird. Und das ist gut so, denn das passt zu dieser Hardware und ist schlüssig (und macht Spaß). Aber moderne Anwendungen werden darauf nie realisierbar sein - wozu auch? Dafür gibt's andere Plattformen.
 

MrFlay

Kult Mitglied
aktueller
Internetbrowser, E-Mailer, C-Compiler, Office-System und aktuelle Software bietet - Ich würde sofort umsteigen.


Da träumst du leider von etwas Unmöglichem: Auf 68K-Basis völlig undenkbar und BigEndian gibts meines Wissens nach leistungsfähig (und kaum leistbar) nur auf der Power-Architektur von IBM.

Für mich ist MorphOS noch am ehesten eine brauchbare Weiterentwicklung des Amiga (und hat auch das Feeling), das aber in Zukunft auf Grund der Leistung der HW auch auf eine andere Architektur wird wechseln müssen. Wayfarer ist beispielsweise ein topmoderner Browser, aber selbst der G5 ist da mittlerweile überfordert - die Seiten im Internet mutieren immer mehr zur Bloatware.

OS4 hätte auch was werden können, wurde aber wegen unsäglicher Querelen zur Totgeburt - schade. Ich habe beide Ssyteme - kein Vergleich mehr.

AOS auf 68K (oder von mir aus auch PPC) ist Vintage, auch wenn es selektiv verbessert wird. Und das ist gut so, denn das passt zu dieser Hardware und ist schlüssig (und macht Spaß). Aber moderne Anwendungen werden darauf nie realisierbar sein - wozu auch? Dafür gibt's andere Plattformen.

Ich sagte ja auch nicht, dass es noch auf einem ollen M68K laufen soll, das ist mir schon klar, dass das nicht geht.
Auch BigEndian war nur als Beispiel angeführt, was mir gefallen hatte. Assembler programmieren am Amiga machte einfach viel mehr Spaß.

Ein aktueller ARM-Prozessor oder RISC-V würden ihren Dienst mit Sicherheit auch gut tun.
Was auch wichtig wäre, dass der Tastaturcomputer erweiterbar ist (Steckplatine o.Ä.)

MorphOS oder OS4 ist Software, sehr gut, aber nicht das was ich mit einer HW-Platform meinte.
Wayfarer kenne ich auch, läuft darauf Netflix oder Disney+?
 

Yukano

Kult Mitglied
ich würde , was 2025 betrifft , das Wort "unmöglich" eher weiniger verwenden. Ich würde eher behaupten , es hat noch niemand wirklich gewagt, oder Lust drauf gehabt. Es gabt auch bis vor ein paar Jahren keine Vampire oder PiStorm, und diese haben gemacht, was vorher als eher unwahrscheinlich galt.

Auch ist es wie bei Alter Retro Hardware , die Leute machen auch dort neue Games , Games die auch als unmöglich galten , und das Gegenteil bewiesen wurde.

In meinen Augen , würde Amiga eines wirklich voran bringen:

- ein gute zugängliches Endgerät oder Upgrade für gängige Amigas ( was alternative Systeme mit 68K mit ein schließt , solange diese die Needs erfüllen )
- eine wirklich gute Game oder Software Engine , die mal neu gedacht wird

Beide Punkte zusammen , würden denke ich , auch aktuelle Entwickler für andere System auf den Amiga bringen , und wenn es nur ein Port wäre.



LG
 

RedBaron

Moderator
Teammitglied
Der Vorteil von x86-64 CPU und Emulation ist ganz einfach die Rechenleistung pro Euro und die Verfügbarkeit, z.B. ist das für mich die einzige bezahlbare Möglichkeit einen Amiga-ähnlichen Computer als Notebook zu haben mit Ausnahme von MorphOS auf älteren Apple PowerPC Laptops.
Und das soll nicht bedeuten das Classic Hardware keine Vorteile oder Anwendungsfälle hat.
 

Yukano

Kult Mitglied
ich hoffe schwer das, dass D25 von Terassic sich behauptet , und der dort verwendete FPGA den nötigen kleinen Headroom mit sich bring, um mehr als nur einen 68020 dar zu stellen. :) https://www.terasic.com.tw/cgi-bin/page/archive.pl?Language=English&No=1354
Genau dann hätte man die Möglichkeit in Sachen Software und Modernität nach vorne zu kommen. ( Engine oder Software Entwicklungen )
 

Amigaharry

Kult Mitglied
Ein FPGA ist genaugenommen auch kein 68K sondern eine (sehr hardwarenahe) Emulation. Dennoch denke ich nicht, das die 68K-Architektur je genug Power haben wird um heutige (und zukünftige!) Browseranforderungen zu erreichen - und wenn sie es in Zukunft doch schafft, sind die Anforderungen auch schon wieder gestiegen. Für mich wäre das ein ewiges Hinterherhecheln.
Wenn, ja, wenn, es einmal einen emulierten 68060 mit 3GHz + passende Peripherie geben sollte, wäre vielleicht was möglich....
Man darf aber auch nicht vergessen, das moderne Software ein großes Framework rundherum braucht, das es am Amiga nicht gibt. Solche Entwicklungen sind für Hobby-Progger nicht zu stemmen - da brauchts ein ganzes Team.

Der FPGA wird uns zeitnah aber vor allem die Möglichkeit erschließen, nicht mehr erhältliche Customschips nachzubilden und evtl. sogar zu verbessern.
Heute kann man von nahezu jedem Amiga bereits Repro-Bords erwerben und selber bestücken/nachbauen - aber ohne CustomChips witzlos. Dann kann man gleich auf einen NG umsteigen.
 

Yukano

Kult Mitglied
Ein FPGA ist genaugenommen auch kein 68K sondern eine (sehr hardwarenahe) Emulation. Dennoch denke ich nicht, das die 68K-Architektur je genug Power haben wird um heutige (und zukünftige!) Browseranforderungen zu erreichen - und wenn sie es in Zukunft doch schafft, sind die Anforderungen auch schon wieder gestiegen. Für mich wäre das ein ewiges Hinterherhecheln.
Wenn, ja, wenn, es einmal einen emulierten 68060 mit 3GHz + passende Peripherie geben sollte, wäre vielleicht was möglich....
Man darf aber auch nicht vergessen, das moderne Software ein großes Framework rundherum braucht, das es am Amiga nicht gibt. Solche Entwicklungen sind für Hobby-Progger nicht zu stemmen - da brauchts ein ganzes Team.

Der FPGA wird uns zeitnah aber vor allem die Möglichkeit erschließen, nicht mehr erhältliche Customschips nachzubilden und evtl. sogar zu verbessern.
Heute kann man von nahezu jedem Amiga bereits Repro-Bords erwerben und selber bestücken/nachbauen - aber ohne CustomChips witzlos. Dann kann man gleich auf einen NG umsteigen.
Ein FPGA repliziert die original Hardware auf Schaltungsebene, was dem Original in der Regel in nichts nach steht. Auch haben diese durch den Support eines meist ARM Chips out of the Box bissel mehr Bums. Der Vorteil darin läge auch , dass diese eben wie Du selbst schon sagst, eher verfügbar sind als Original Hardware.
Auch ist die Betrachtungsweise nicht gerade optimal , was 68030 mit 3Ghz betrifft also nötige Basis (auch will man ja ungern eine Emulation). Schauen wir uns doch mal einen Pistorm32 mit 2,2Ghz CM4 an, oder einen z.B. Pi5 mit Pimiga, dort läuft meist mehr Zeug drauf (Leistungsseitig gesehen), also man sich erträumen lassen kann. Genauso die MorphOS Geschichte, läuft auf G5 super, dabei ist der G5 Epochen alt was Leistung an geht, und alles anderen als wirklich schnell.

Sicherlich sind die FPGA nicht die alle Heilmittel, aber Sie öffnen für Systemnachbildungen Haus und Hof. ( das einzige was diese beschränken sind Cores , die LLE`s und der Preis hin und wieder XD ) (gemessen an meinem Mister FPGA Amiga Core (Mistress1200) , war schon sehr erschreckend, das jemand der nicht weiß woran Er ist , den Unterschied , definitiv nicht merkt )

Was das Programmieren an geht , "geht nicht gibt`s nicht" , denn wenn es keiner macht / damit an fängt , wird sich nie etwas ändern. XD
Es ist wie mit der Mod Scene von Java MC ,dort hat man auch überall gesagt "geht nicht", und hätten die damals auch so gedacht , gäbe es diese Heute nicht mehr.

Bezüglich der NG Geschichten , sind diese für mich eine Mogelpackung , da zu diese oftmals 100% Emulation der Systeme sind. Für viele ein Lösung und okay , für mich nicht.

Was ich auch immer merke , das die Community ungerne von alten Standards ab rückt , und genau da liegt das Problem.
Warum ist es so schwer aus einem A500, nicht einen A500 mit Vampire + x MB RAM zu machen , also weiter über Jahre zu versuchen , Software in 512KB bez. 1MB zu quetschen. Überall ändern sich die Needs , also sollte man langsam mal auch im Amiga Bereich umdenken, und gerne mal 128MB oder 256MB als Standard einführen.
 
Zuletzt bearbeitet:

MrFlay

Kult Mitglied
Es kommt halt darauf an was man möchte. Ein System, was im Alltag ausreichend schnell ist und aktuelle Software bietet, oder die volle Kompatibilität zu alten Systemen? Im Prinzip hätte ich nichts gegen einen Spagat aus beidem (Emulation für ältere Spiele und direkte Ausführung für aktuellere Software).

Das mit dem RAM aufrüsten ist nicht so einfach, weil die Customchips ja leider Chip-Ram benötigen.
Für Fast-Ram wär es eine Lösung. Aber auch mit 256MB ist man hoffnungslos veraltet, da muss ich Amigaharry Recht geben.

Man braucht einen wirklichen Ersatz mit "Unique Selling Proposition". Für mich persönlich war es die Kombination aus allem (Design, Hardware, Software usw.), was den ursprünglichen Amiga ausgemacht hat - und selbst da gibt es ja schon unterschiedliche Meinungen.
Meiner Meinung nach macht es sonst keinen Sinn, weil es ja andere Plattformen bereits gibt, die ihren Dienst wirklich gut machen.
 

Amigaharry

Kult Mitglied
Wenn man einen Kompatibilitätsbruch in Kauf nimmt ist durchaus vieles möglich. Die Frage ist nur: Macht das für das was der Amiga steht, einen Sinn? Wenn die alte SW nicht mehr läuft (höchstens noch durch Emulation) und die Kiste nicht um Lichtjahre mehr kann, als alles andere am Markt - welchen Grund hätte ich auf sowas umzusteigen? Preiswert wird das mit Sicherheit auch nicht.
Und auf die Hoffnung, das da plötzlich Unmengen an nativer Software auftaucht, würde ich nicht setzen.
 

Yukano

Kult Mitglied
Wenn man einen Kompatibilitätsbruch in Kauf nimmt ist durchaus vieles möglich. Die Frage ist nur: Macht das für das was der Amiga steht, einen Sinn? Wenn die alte SW nicht mehr läuft (höchstens noch durch Emulation) und die Kiste nicht um Lichtjahre mehr kann, als alles andere am Markt - welchen Grund hätte ich auf sowas umzusteigen? Preiswert wird das mit Sicherheit auch nicht.
Und auf die Hoffnung, das da plötzlich Unmengen an nativer Software auftaucht, würde ich nicht setzen.

naja , es geht aber auch keiner hin , und sagt eben , Leute das sind die neuen Minimal Anforderungen!
Ihr benötigt dafür xyz , und das könnt Ihr so so oder so erreichen. Wenn es natürlich heißt , "cool wird das Game bestimmt" , aber läuft das dann auch auf einem Amiga 500 mit 512KB/1MB - wäre sowas das definitiv mit nein zu beantworten , denn das isst nicht mehr 2025 gemäß.
Mit vielen Dingen muss man von 68K Support gar nicht abwandern, nur sich darauf fest zu beißen, höhere Minimal Werte wären nicht mehr das, wo für Amiga stehe, oder sei nicht mehr Amiga bremst eine Entwicklung aus. Amiga ist eben kein NES , wo bis auf HDMI Output Ende im Gelende ist mit Möglichkeiten, sondern hat eigentlich und das wird täglich bewiesen massiv Potenzial in 2025. Ich freue mich schon drauf , wenn es bald z.B. eine Video-Core 3D Library geben wird , das gibt noch mal richtig Dampf im Felde des 3Ds XD.
Ein bissel mehr Headroom nach oben , ein paar mehr Leute die auf technisch modernere Pixel Art Games und Software stehen , und schon würde etwas Bewegung ins Spiel kommen.

@MrFlay und das Chip RAM Thema ist auch nicht mehr so das Problem ^^

Die Leute machen Heute zu Tage sogar C64 Games , GameBoy Games , wo dir alles aus dem Gesicht fällt - aber das hängt halt alles vom "MACHEN" ab.

Wenn wie gesagt, jeder der Alternativen, oder neuen Minimalanforderungen direkt zu Nichte macht, weil es nicht mehr "der" Amiga sei, kommt eben nicht weiter.
512KB / 1MB / 6MB usw ist für 2025 viel zu wenig und kurz gedacht, es muss bei Amiga auch das Verständnis mit wachsen , das auch ein 68K OS eigentlich in 2025 mehr kann oder können sollten , oder können muss , also das was vor >20 Jahre produziert wurde. :)
 
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